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Sittlisalp & Brunnialp – eine schweizer Rundtour auf 1600 Meter Höhe

Eigentlich wollte ich hier nur schlafen. Auf diesem nachts einsam und verlassenen Parkplatz einer Luftseilbahn im Brunnital in der Zentralschweiz. Eigentlich – so beginnen die spontansten und besten Tage. Ich hatte wirklich eine ruhige Nacht, abgesehen von dem tösenden Gebirgsbach nebenan und den Glocken der Kühe und Schafe in der Ferne. Am nächsten Morgen hat mich direkt nach dem Aufstehen der Maschinist der Seilbahn begrüßt. Ich dachte erst: „Upps, jetzt gibt es Ärger wegen dem unerlaubten Übernachten auf dem Parkplatz.“ Aber wie so oft wurde ich eines besseren belehrt. Der nette ältere Herr hat sich gefreut über mein Dasein, mein Dachzelte und meine Geschichte. So ist es meist – kaum jemand ärgert sich über das wilde campieren. Die meisten Leute sind wirklich interessiert und offen für Fremde. Das hätte ich früher nicht gedacht. Ich habe mich mit dem netten Herrn ein wenig über die schönsten Bergwandertouren hier in der Gegend ausgetauscht. Nachdem er mir auch noch Prospekte von der Region gebracht hat, konnte ich nicht anders. Ich musste da rauf. Ganz spontan und ohne Vorbereitung. Die Tour vorbereiten Eine Bergwandertour ohne Vorbereitung zu machen ist sicher nie eine gute Idee. In diesem Fall hat es mir aber gereicht einen Blick aufs Bergwetter zu werfen. Es soll oben sehr windig sein, aber beständig sonnig und vor allem kein Gewitter geben. Das ist mir stets am wichtigsten. An Equipment habe ich nicht wirklich viel mitgenommen, außer genug Wasser, bequeme leichte Wanderkleidung, eine Regenjacke/Windjacke für alle Fälle, Handy, Kamera und Ladestation und ein wenig Brot & Käse. Insgesamt ist die Tour etwa 7km lange, viel mehr braucht es da nicht. Bei so kurzen, gut besuchten und gut ausgeschilderten Touren mache ich mir recht wenig Sorgen. Selbst wenn man sich mal verläuft, oder es anfängt zu regnen, kann man immer noch den selben Weg zurück nehmen oder ist ohnehin so schnell am Ziel, dass ein bisschen Regen auch nicht viel ausmacht. Tourdaten Sittisalp Talstation: 1090 m.ü.NN Sittisalp Bergstation: 1624 m.ü.NN Tourdauer: 2.5-3 Stunden Tourlänge: ca. 8 km Aufstieg heute mal gemütlich Beim Aufstieg habe ich es heute einmal gemütlich angehen lassen und einfach die Luftseilbahn genommen. Wenn sie schon einmal da ist, sollte man sie doch auch nutzen. Für 7 Schweizer Franken kann man hinauffahren. In die Bahn passen 4 Personen und sie fährt zu jeder halben Stunde. Hier gibt es mehr Infos zur Bahn. Wenn du Höhenangst hast, würde ich die Bahn nicht unbedingt empfehlen. Gerade wenn oben der Föhn geht, ist die zweite Hälfte der Fahrt doch sehr wackelig. Auch ich fand es ein wenig gruselig. Oben angekommen muss man die Türe des Wagons von Hand öffnen und selbstständig aussteigen. Das klingt vielleicht komisch, aber so ganz ohne Liftpersonal ist man das ja gar nicht mehr gewohnt. Die Sittlisalp Die Seilbahnfahrt gut überstanden kann man nun gleich auswählen, ob man nach rechts Richtung Aussichtspunkt Obsaum möchte. Der Aussichtspunkt ist zu Fuß schnell erreicht und soll einen phantastischen Ausblick über das gesamte Schächental bieten. Außerdem gibt es dort auch Alpspezialitäten im beliebten Alpbeizli und Übernachtungsmöglichkeiten. Das lohnt sich bestimmt! Da der Wind hier aber so stark wehte, dass ich meine Mütze festhalten musste, habe ich mich dazu entschieden gleich nach links über die Sittlisalp Richtung Brunnialp zu wandern. Es geht erst einmal ein ganzes Stück lang, nahezu ohne Höhenmeter überwinden zu müssen, über die Sittlisalp. Nach etwa 20 Minuten zeigt sich auf der linken Seite die Alpkäserei Sittisalp. Leider hatte sie bei meiner Ankunft zu, aber während der Saison (ab Mitte Juni) gibt es hier Einiges zu entdecken und auch zu schmecken: es gibt Käse, Milch- und Molkedrinks. Weiter gehts stets mit Blick auf die imposante Ruchenwand – die längste Nordwand der Schweiz. Hier liegt noch mächtig Schnee und auch das Wetter sieht über diesem Gebirgszug nicht so prickeln aus. Da die Ruchenwand aber ohnehin nicht mein Ziel ist, biege ich vorher lieber nach links ab in Richtung Brunnialp. Die Brunnialp Nach den ersten paar Metern Abstieg kam mir eine kleine Rastbank sehr gelegen. So habe ich erst einmal ein kleines Mittagsschläfchen in der Sonne gemacht, bevor ich mich weiter in Richtung Abstieg begeben habe. Die knapp 300 Höhenmeter von der Sittlisalp zur Brunnialp legt man über einen typischen Zick-Zack-Weg innerhalb einer guten halben Stunde zurück. Auf dem Weg wird man zuverlässig von alpiner Flora und Fauna begleitet. Auch das läuten der Kuhglocken ist überall und jederzeit zu hören. Sicherlich kann man mit etwas Glück auch noch wilde Tiere bewundern. Ich habe heute leider keine gesehen. An der Brunnialp angekommen kommt man direkt am Brunnibeizli vorbei. Hier kannst du einkehren und dich noch einmal stärken, bevor es weiter abwärts geht. Ab in den Wald Ab hier wird der Weg immer waldiger. Der nette Herr von der Seilbahn hat mir empfohlen unbedingt den alten Wanderweg und auf keinen Fall die Forststraße zu nehmen. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen und wurde mit vielen tollen Eindrücken belohnt. Zuerst hatte ich Besuch von Erna & ihrer Familie: Außerdem führt der gesamte weitere Weg entlang eines im Frühsommer recht großen Gebirgsbaches. In der Ferne ist das Gebirge des Klaussenpasses zu sehen. Ein super Ensemble. Später hat mich noch eine kleine Schafherde mit ungewöhnlich vielen schwarzen Schafen begleitet – bzw. sie sind eigentlich mehr vor mir weggerannt, das aber dafür ziemlich lange. In der Herde befindet sich auch ein Alpaka. Alpakas laufen wohl häufiger bei Schafherden mit habe ich gelernt. Sie sollen die Herde vor Angreifern schützen. Die Alpakas sind einfach größer als Schafe und sollen durch den langen Hals Wölfe abschrecken – es scheint zu funktionieren. Das Alpaka im Schafspelz quasi. Nach einer weiteren halben Stunde Abstieg durch Wälder und über kleine Pfade kommt man wieder am Parkplatz der Seilbahn an. Die Runde ist eine angenehme Halbtagestour, ohne viel Vorbereitung und Equipment. Ich denke die Tour ist auch für ungeübte Wanderer und vor allem zum Saisonstart super geeignet! Wenn du mehr willst, kannst du auch auf alpinen Wegen auf einen der Gipfel in der Gegend steigen: Zum Beispiel der Groß Spitzen (2399 m.ü.NN) bietet sich

Bergwandern am Lago Maggiore

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Der Lago Maggiore – für viele eine Traumdestination in Richtung Süden. Der See liegt teils in Italien und teils in der Schweiz. Eigentlich habe ich an einem schönen Nachmittag nur ein stilles Plätzchen in der Natur zum Chillen und Arbeiten gesucht und gefunden. Am nächsten Tag habe ich direkt die Wanderschuhe geschnürt und habe mich auf meine erste Bergwandertour 2019 aufgemacht – klein, aber fein. Komm wandere eine Runde mit mir!

Schneeschuhwanderung zu den drei Zinnen (Dolomiten)

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Spontane Entscheidung sind doch oft die besten. Es ist Winter. Ich bin in Südtirol. Die Sonne scheint. Wie wäre es jetzt wohl, an der Auronzo Hütte zu stehen und das verschneite Bergpanorama in der glänzenden Sonne zu genießen? Das wäre traumhaft! Doch wie komme ich im Winter bis zur Hütte? Die im Sommer so leicht zu befahrene Panoramastraße ist erst Ende Mai wieder geöffnet. Da kam die spontane Idee: Ich komme sogar bis zu den 3 Zinnen, wenn ich mir eine Schneeschuhtour buchen werde.

Endlich mehr Urlaub!

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Du bist genervt davon, dass du immer arbeiten musst, während andere im Urlaub sind? Du bist ständig gestresst und urlaubsreif? Du willst selbst endlich mehr Urlaub machen? Kein Problem! Ab heute kannst du das selbst bestimmen und endlich mehr Urlaub haben! Wie das geht erzähle ich dir in den nächsten Zeilen. Du darfst gespannt sein!

Reise zum Nordkapp und zurück #12

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In dem Wochenbericht #11 habe ich bereits angekündigt: auf dem Rückweg quer durch Schweden mache ich mich noch einmal auf die Suche nach den bezaubernden Nordlichtern. Die Jagd nach dem Himmelsphänomen sollte dieses Mal wirklich von vollem Erfolg gekrönt sein. Aber schau dir das am besten selbst an! Viel Spaß bei der letzten Woche auf meiner Reise zum Nordkapp und zurück.

Reise zum Nordkapp und zurück #11

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Ich habe es euch ja letzte Woche schon versprochen: Nach einem wunderbaren Weihnachten mit leben-auf-achsen.ch auf den Vesterålen, nehme ich euch heute mit auf die Lofoten! Wen ich da getroffen habe, erzähle ich euch später. Schon letztes Jahr wollte ich auf meiner ersten Dachzelt-Reise nach Norwegen unbedingt die Lofoten sehen. Da habe ich es leider nicht geschafft. Dieses Jahr hat es endlich geklappt! Ob meine Erwartungen erfüllt wurden? Das erfährst du jetzt…

Reise zum Nordkapp und zurück #10

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In meinem Wochenrückblick letzte Woche habe ich fast nur vom Nordkap erzählt. Das ist ja auch kein Wunder, so war das ja einer der Höhepunkte meiner Reise zum Nordkapp. Mittlerweile befinde ich mich demnach (schon) wieder auf dem Rückweg und mache mich langsam auf zurück nach Deutschland. Auf dem Rückweg möchte ich mir noch die Lofoten ansehen. Viel mehr Pläne habe ich bisher noch nicht. Für diese knapp 4.000 km Rückreise habe ich in etwa noch einen Monat Zeit. Genau die richtige Zeit für meine ideale Reisegeschwindigkeit.

Reise zum Nordkapp und zurück #9.1

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So viel kann ich schon einmal verraten: Diese Woche habe ich das Nordkap erreicht. Aber heute möchte ich euch erst noch einmal mit auf dem Weg dorthin nehmen. Denn der Weg ist ja wie immer das Ziel. Den Bericht vom Nordkap und die Bilder gibt es dann im Laufe der nächsten Tage! Jetzt aber erst einmal dort hinkommen…